Die Ausgangs­lage

Starke Pläne für hohe Ansprüche
in der Verkehrs- und Mobilitätssituation im Zentralraum Salzburg

 

Unsere Ziele

Mit dem "Urbanen Mobilitätslabor Salzburg" sollen Innovationsvorhaben initiiert, unterstützt und begleitet werden, die einen zentralen Beitrag für eine intelligente Organisation der urbanen Personen- und Gütermobilität leisten und eine hohe Umsetzungswahrscheinlichkeit haben. Als „Labor“ dient dabei der gesamte Verkehrsraum des Zentralraums Salzburg mit seiner Infrastruktur. Unser Ziel ist es, Innovationsvorhaben zu begleiten bzw. zu unterstützen und damit Forschungsergebnisse (inkl. Prototypen) in nachhaltige Anwendungen zu überführen, um damit:

 
  • Mobilitätskonzepte für Wohn- und sonstige Bauvorhaben und Betriebe einzu-führen bzw. zu stärken und
  • nachhaltige Mobilitätslösungen für eine ganze Region (Bewohner, Touristen, Pendler) zu entwickeln.
  • Abstimmung der Mobilitätsangebote mit und an den großen Herausforderungen in der Stadt wie Pendlerverkehr, Stadt als TouristInnenattraktion, Stärkung der Attraktivität des Zentralraumes für BewohnerInnen.

Labor für Innovationsvorhaben

Ein Knotenpunkt für alle Beteiligten
Mobilität für Salzburg

Inhaltliche Schwerpunkte

Die drei inhaltlichen Schwerpunkte des UML Salzburg sind:

Nutzen des UML Salzburg

Wir drehen an vielen Schrauben

Unser Hintergrund

Die Herausforderungen für politische Entscheidungsträger, Verwaltungseinrichtungen, Betriebe, Ausbildungseinrichtungen bis hin zum einzelnen Bürger hinsichtlich der Mobilität sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten enorm gestiegen. Die zunehmende PKW-Dichte und Verkehrsfrequenz im MIV hat durch die erforderlichen Parkplätze für den ruhenden Verkehr zu einer Kostensteigerung im Wohnbau und für Betriebe und Gemeinden geführt. Trotz parallel dazu laufendem Ausbau der Kapazitäten im öffentlichen Verkehr können die Bedürfnisse der Menschen nicht in der erforderlichen Angebotsdichte und Bedienfrequenz sichergestellt werden. Zudem führt die Bestellung neuer Angebote durch die Betreiber öffentlicher Linien auch zu erhöhten Kosten auch für die Gemeinden.
Die Mobilität der Menschen steht im Schnittpunkt zwischen den Handlungsfeldern Raumordnung, Wohnen, Verkehrsplanung und Erreichbarkeit sowie Energie und Umwelt.

Es gibt viele Schrauben, an denen man als Entscheidungsträger drehen kann, um die Verkehrsmittelwahl der Menschen zu beeinflussen und zu ändern. Zusätzlich spielen u.a. auch individuelle Faktoren wie Kosten und Zeit sowie technische Möglichkeiten und Innovationen eine große Rolle.

Wir verbinden Netzwerke und Strukturen

 
 

Unsere Kompetenzen

  • Vorstellung und Diskussion von Ergebnissen und Strategien in nationalen und internationalen Fachgremien, Verbänden und Stakeholder-Netzwerken (z.B. Nationale Radkoordinatoren; Radcompetence.at; Smart City Koordinatoren; FCD-Initiativen; ARGE Verkehrsverbünde, GIP.gv.at; VAO, D-A-CH Projekt Salzburg-Karlsruhe-Winterthur, Städtebund)
  • Freier Zugang zu relevanten Datenbeständen: Geoinformation, Mobilitäts- und demografische Daten, aktive Unterstützung von Open Access Veröffentlichungen
  • Verbreitung von generierten und veredelten (Meta)Daten
  • Publikation in einschlägigen nationalen und internationalen Zeitschriften
  • Austausch und Vorstellung von Ergebnissen aus Laborinitiativen auf nationalen und internationalen Kongressen und Fachkonferenzen (AGIT, GI_Forum, FCD Forum, Radgipfel, ITS World Congress, VeloCity, POLIS Conference, InnoTrans – Berlin, HEUREKA – Optimierung in Transport und Verkehr, FGSV, Deutschland)
  • Aktive Kommunikationsarbeit von Ergebnissen aus dem UML heraus in Richtung Presse, Öffentlichkeit und Scientifc Community
  • Pflege und Erweiterung eines (inter)nationalen Stakeholdernetzwerks
  • Aktive Entwicklung von Übertragbarkeitsszenarien von Ergebnissen von Innovationsprojekten aus dem UML heraus
 

Wer profitiert vom UML?

Das UML Salzburg dient als Plattform für mobilitätsbezogene zukunftsorientierte Projektentwicklungen. Neben den direkt im UML eingebundenen Partnern werden auch Kooperationen mit allen relevanten Stakeholdern und AkteurInnen aufgebaut, um bedarfsorientierte Innovationsvorhaben umzusetzen. Besonderes Augenmerk wird dabei darauf gelegt, dass neben der Erforschung und Erprobung von innovativen Mobilitätslösungen auch die konkrete Umsetzung in der Praxis vorangetrieben wird.